Sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben treffen wir Menschen mit einer Vielzahl von Differenzen, wie etwa Geschlecht, Religion, Alter, sozialem Status oder Herkunft. Unterschiedliche Lebenserfahrungen und Lebensrealitäten, unterschiedliche Prägungen und unterschiedliche „kulturelle Codes“ lassen uns „die anderen“ oftmals fremd erscheinen. Die Methode der Biografiearbeit setzt an diesen, oftmals unbewussten Verhaltensweisen an und macht sie wahrnehmbar. Sie ist mehr als das bloße Erlernen von kulturellen Codes. Es geht um ein tiefer liegendes Verständnis für die Menschen und deren Biografien sowie um das Aufzeigen von Gemeinsamkeiten und Möglichkeiten der solidarischen Mitgestaltung. Das „Eigene“ wird geordnet und gehört, das „Fremde“ wird verstanden und erscheint einem nicht so fremd.

X118G03
Vortragende: Melinda Tamás, MA
Beitrag: kostenlos (gefördert)
Anmeldung: 0 664/ 35 81 489, office@vhs-roma.eu

Eine Veranstaltung der Roma Volkshochschule Burgenland.