28.10.2026
Im Herbst 1956 erhob sich die ungarische Bevölkerung gegen die kommunistische Herrschaft. Der Aufstand wurde jedoch mit Gewalt beendet, wodurch eine große Fluchtbewegung ausgelöst wurde. Innerhalb weniger Wochen gelangten 190.000 Menschen aus Ungarn über die österreichische Grenze und für die meisten von ihnen war das Burgenland das Tor in die Sicherheit und Freiheit. Die unerwartete Ankunft einer so großen Zahl von Flüchtlingen brachte insbesondere die burgenländischen Grenzgebiete an ihre Belastungsgrenzen. Der Themenabend befasst sich mit der Hilfsbereitschaft der Bevölkerung und der geleisteten Fluchthilfe im Burgenland, deren Fakten und Mythen sowie zeitgenössischen Quellen und Erzählungen von Zeitzeug*innen.
Vortragende: Karl Heinz Gober, BA MA; Mag.a Dr.in Eva Maria Gober
Anmeldung: 0 33 22/ 43 129, guessing@vhs-burgenland.at
In Kooperation mit der Güssinger historischen Gesellschaft. Gefördert von: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung.
