08.10.2026
Nur wenige Monate nach dem Ende der Besatzungszeit stand die Sowjetarmee infolge des Ungarnaufstands im Oktober 1956 erneut an der österreichischen Grenze. Die Ereignisse in Ungarn trafen das österreichische Bundesheer, das sich damals noch im Aufbau befand, überraschend. Dennoch musste eine rund 360 Kilometer lange Grenze überwacht und gesichert werden. Trotz dieser schwierigen Ausgangslage gelang es dem Bundesheer, den Grenzsicherungseinsatz entlang der österreichisch-ungarischen Grenze erfolgreich durchzuführen. Österreich, das erst ein Jahr zuvor durch die Erklärung der Neutralität und den Abzug der Besatzungstruppen seine volle Souveränität wiedererlangt hatte, bestand damit seine erste große Bewährungsprobe als neutraler Staat.
Der Themenabend beleuchtet, welche politischen und militärischen Herausforderungen es zu bewältigen galt und warum der Grenzsicherungseinsatz von 1956 zur ersten Bewährungsprobe für das junge Bundesheer wurde.
Vortragender: Oberst Mag. Dr. Andreas Steiger
Anmeldung: 0 26 82/ 61 363, info@vhs-burgenland.at
Gefördert von: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung.
