Endphaseverbrechen im Burgenland am Beispiel von Nikolaus Schorn. Biografische Skizze eines NS-Täters

Endphaseverbrechen im Burgenland am Beispiel von Nikolaus Schorn. Biografische Skizze eines NS-Täters


22.10.2025

Im Zuge des Vormarsches der Roten Armee und der nahenden Niederlage des nationalsozialistischen Regimes wurden im Frühjahr 1945 auch im Burgenland zahlreiche Verbrechen an Gefangenen und ungarisch-jüdischen Zwangsarbeiter*innen verübt. Die Wut der zusammenbrechenden Diktatur richtete sich auch gegen diejenigen, die sich dem fanatischen Einsatz im nationalsozialistischen Endkampf widersetzen wollten. So führten etwa nationalsozialistische Funktionäre vor allem auf regionaler und lokaler Ebene einen beispiellosen Terror gegen die eigene Bevölkerung durch. Nikolaus Schorn wird zur Jahreswende 1944/45 als politischer Leiter zum Bau
des Südostwalles an der burgenländischen Grenze abkommandiert. In der Endzeitstimmung des Dritten Reiches entladen sich sein Fanatismus, seine Herrenmenschen-Mentalität und sein Hang zur Gewalt in zahlreichen Tötungsdelikten an Zwangsarbeiter*innen.

Vortragender: Mag. Michael Achenbach
Anmeldung: 0 26 26/ 67 740, mattersburg@vhs-burgenland.at
Gefördert von: KBB - Kultur-Betriebe Burgenland.

Kobersdorf - Synagoge
Schlossgasse 25
Kobersdorf, 7332

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