20.05.2026
Während der NS-Herrschaft fielen rund 350 Burgenländerinnen und Burgenländer dieser systematisch geplanten und organisierten, und zynischerweise als Euthanasie (griechisch für „Guter Tod“) bezeichneten, Mordaktion zum Opfer.
An diesem Themenabend soll ein historischer Abriss vom Sozialdarwinismus über Eugenik und Rassenhygiene bis hin zur nationalsozialistischen Gesetzgebung und Propaganda aufgezeigt werden. Auch soll der Weg, den burgenländische Opfer auf sich nehmen mussten, beispielsweise vom Heimatort über eine Anstalt nach Hartheim oder auf den „Spiegelgrund“, anhand von ausgewählten Biografien skizziert werden.
Vortragender: Mag. Dr. Herbert Brettl
Ort: Kobersdorf - Synagoge/ Schlossgasse 25
Termin: Mi. 20.05.2026, 18:00 Uhr
Anmeldung: 0 26 26/ 67 740, mattersburg@vhs-burgenland.at
Gefördert von: KBB - Kultur-Betriebe Burgenland GmbH.
