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Exkursionen,

Lesungen und

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GESCHICHTE UND ZEITGESCHICHTE


SPUREN ZUM HEUTE
Zur Geschichte und Gegenwart des Judentums

Das Burgenland war durch viele Jahrhunderte hindurch vom Zusammentreffen verschiedener Kulturen und Traditionen geprägt. An das jüdische Leben des Landes erinnern allerdings zumeist nur mehr bauliche Reste.
Mit regelmäßigen Veranstaltungen und Projekten unter dem Titel "Spuren zum Heute. Zur Geschichte und Gegenwart des Judentums" wollen die Burgenländischen Volkshochschulen ihren Beitrag dazu leisten "nicht zu vergessen" und den BurgenländerInnen die Möglichkeit geben, sich mit diesem Teil der burgenländischen Geschichte zu beschäftigen und auseinander zu setzen.
Es geht uns vor allem darum, einen Zugang zum Verstehen anderer Lebenswelten zu eröffnen. Es soll die Untrennbarkeit zwischen dem heutigen Sein und seinem geschichtlichen Werden, zwischen dem "Wesen" und dem "Gewesenen", aufgezeigt werden. Nicht, um daraus eine Unentrinnbarkeit aus historischen Abhängigkeiten zu folgern, sondern vielmehr, um Orientierungen für die Zukunft zu gewinnen.

Die von den Burgenländischen Volkshochschulen gestaltete Ausstellung "Zerstörte jüdische Gemeinden im Burgenland. Eine Spurensicherung" gibt Einblick in und Überblick über die Entwicklung der ehemaligen jüdischen Gemeinden im Burgenland, über einzelne Aspekte des jüdischen Lebens und über die heute noch sichtbaren Spuren der jüdischen Kultur.
Falls auch Sie die Ausstellung in Ihrer Gemeinde oder Schule zeigen möchten, setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Regelmäßig im Angebot der Burgenländischen Volkshochschulen finden sich auch Exkursionen zu jüdischen Friedhöfen und verschiedenen Örtlichkeiten, wo einst jüdisches Leben stattgefunden hat.

Hier finden Sie einen schönen Bericht von Heike Hausensteiner in der Wiener Zeitung vom 15.4.2016 über eine Exkursion nach Nikolsburg/Mikulov in Tschechien:

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NATIONALSOZIALISMUS - HOLOCAUST - GEDENKARBEIT

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Rahmenbedingungen für das Erinnern an die NS-Zeit wesentlich geändert. Seit der so genannten Waldheim-Debatte Ende der 1980er Jahre scheint der "Schweigekonsens" der Nachkriegs- und Aufbaugeneration gebrochen. Dennoch deutet vieles darauf hin, dass Erinnern an die NS-Zeit und das Gedenken an die Opfer noch längst nicht selbstverständlich sind.
Aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen, wo Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sowie nationalistische und rechtsextreme Strömungen neuen Aufschwung erleben, zeigen, dass Aufklärung über Nationalsozialismus und Holocaust sowie Gedenkarbeit nach wie vor zu einer der wichtigsten Aufgaben einer Gesellschaft gehören, die sich ihrer Herkunft bewusst stellen und die Zukunft in ihre eigene Hand nehmen will.
Deshalb ist für die Burgenländischen Volkshochschulen das Thema "Nationalsozialismus - Holocaust - Gedenkarbeit" ein Schwerpunkt im Fachbereich "Politische Bildung". Gemeinsam mit anderen Institutionen, Vereinen und Gruppen werden regelmäßig Projekte durchgeführt (Filmreihen, Gedenkstättenreise, Ausstellungen, Schulprojekte, ...).

Eine langjährige Zusammenarbeit gibt es mit dem Verein RE.F.U.G.I.U.S. - Rechnitzer Flüchtlings- und Gedenkinitiative - wobei u. a. jährlich im März ein Symposium in Oberwart und eine Gedenkveranstaltung für alle Opfer beim Südostwallbau beim Kreuzstadl in Rechnitz gemeinsam durchgeführt werden.
Weiters sind die Burgenländischen Volkshochschulen am Vermittlungsprojekt "Nationalsozialismus und Holocaust: Gedächtnis und Gegenwart"
www.erinnern.at des BMBF/ Abt. für politische Bildung und Abt. für bilaterale Angelegenheiten beteiligt.


Zerstörte Jüdische Gemeinden im Burgenland. Eine Spurensuche

Ausstellung im pdf-Format


  » 01 Einführung

  » 02 Kittsee

  » 03 Gattendorf

  » 04 Frauenkirchen

  » 05 Eisenstadt

  » 06 Mattersburg 1

  » 07 Mattersburg 2

  » 03 Mattersburg 3 - Richard Berczeller

  » 09 Kobersdorf

  » 10 Lackenbach

  » 11 Deutschkreuz

  » 12 Rechnitz

  » 13 Schlaining

  » 14 Oberwart

  » 15 Güssing

  » 16 zum Projekt

Weiterführende Links:


» www.refugius.at

» www.erinnern.at

» www.ojm.at

Information:

Frauenkirchen
Tel: 0 21 72 / 88 06


Eisenstadt

Tel: 0 26 82 / 61 363 - 15


Oberwart
Tel: 0 33 52 / 34 525 - 32

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