Angst lässt sich in allen Systemen für politische Zwecke missbrauchen und kann zur Gefahr für die Demokratie werden, wenn sie instrumentalisiert und zum Politikersatz wird. Gerade in einer Krisensituation ist die Politik besonders gefordert. Es macht einen Unterschied, ob Politik gegen die Angst oder Politik mit der Angst gemacht wird und es macht einen Unterschied, ob man mit einer bedachtsamen Sprache und transparenten Entscheidungsgrundlagen oder mit Drohgebärden und einer Angstrhetorik Krisenkommunikation betreibt. Dieser Themenabend befasst sich mit dem Spannungsfeld von Sprache, Macht und Politik und deren Auswirkungen auf die Demokratie.

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Vortragende: Mag.a Dr.in Susanne Ogris, Mag. Dr. Thomas Barth
Anmeldung: 0 26 82/ 61 363, info@vhs-burgenland.at