VHS-Kooperation mit dem ÖGB

zum Thema "Analphabetismus am Arbeitsplatz"

Bei Personen, die Schwierigkeiten mit dem Lesen, Schreiben und Rechnen haben, wird nicht nur Alltägliches zum schier unlösbaren Problem sondern auch beruflich sind die Möglichkeiten sehr eingeschränkt. Aus diesem Grund starten die Burgenländischen Volkshochschulen gemeinsam mit dem ÖGB-Burgenland eine gemeinsame Sensibilisierungsaktion, um auf die Problemstellung "Analphabetismus am Arbeitsplatz" aufmerksam zu machen. Dabei sollten vor allem Betriebsräte in den burgenländischen Betrieben angesprochen werden, um hier als MultiplikatorInnen über die Problemstellung zu informieren und als Vertrauenspersonen mögliche Betroffene zu ermutigen, etwas zu tun und ein Weiterbildungsangebot in Anspruch zu nehmen. Denn Schwieigkeiten beim Lesen und Schreiben werden in der Regel als Schicksal hingenommen, wogegen man nichts machen kann. Und das stimmt nicht, denn auch Erwachsene können Lesen und Schreiben lernen.

Bei einer Pressekonferenz von VHS und ÖGB am 21. September 2009 wurde diese Kooperationskampagne von ÖGB-Landessekretär Gerhard Michalitsch, ÖGB-Bildungssekretärin Josefine Rasztovits sowie VHS-Geschäftsführerin Christine Teuschler und VHS-Lernberaterin Manuela Frey vorgestellt. Dabei wurden das gemeinsame Plakatsujet und ein Informationsblatt, das den Betriebsräten zur Verfügung gestellt wird, präsentiert.

Plakatsujet

Informationsblatt