Ungarn 1956 - Asylland Österreich?

1956 wurde der Volksaufstand im Ungarn blutig niedergeschlagen - 180.000 UngarInnen flüchteten nach Österreich. Diese Menschen wurden im Burgenland mit Hilfsbereitschaft empfangen. Die internationale Staatenwelt zollte der Republik Österreich dafür Respekt.
50 Jahre danach wird im Burgenland dieses Ereignisses in Ausstellungen und verschiedenen Veranstaltungen gedacht. Die Burgenländischen Volkshochschulen nehmen diesen Jahrestag zum Anlass, um in Vorträgen und in einem Workshop zu fragen: Was ist damals geschehen und wie wurde aus Österreich, das sich 1987 noch zu seiner humanitären Pflicht als Asylland bekannte, zu einem Land, das die Fremdengesetze immer mehr verschärft, in dem die Fremdenfeindlichkeit immer mehr zunimmt?

Die Veranstaltungsreihe „Ungarn 1956 – Asylland Österreich?“
umfasst Vorträge mit Diskussion zu folgenden Themenbereichen:
"Österreich und die Ungarnflüchtlinge 1956." (Nickelsdorf, Bildein)
"Der öffentliche Diskurs über Migration und soziale Ängste in Österreich" (Bildein)
"Migration und Fremdenfeindlichkeit. Fakten, Meinungen und Einstellungen zu internationaler Migration, ausländischer Bevölkerung und staatlicher Ausländerpolitik in Österreich" (Nickelsdorf)
Workshop zum Thema "Umgang mit den Fremden" (Eisenstadt)

Weiterführende Links