Spuren zum Heute

Zur Geschichte und Gegenwart des Judentums

Das Burgenland war durch viele Jahrhunderte hindurch vom Zusammentreffen verschiedener Kulturen und Traditionen geprägt. An das jüdische Leben des Landes erinnern allerdings zumeist nur mehr bauliche Reste.
Mit regelmäßigen Veranstaltungen und Projekten unter dem Titel "Spuren zum Heute. Zur Geschichte und Gegenwart des Judentums" wollen die Burgenländischen Volkshochschulen ihren Beitrag dazu leisten "nicht zu vergessen" und den BurgenländerInnen die Möglichkeit geben, sich mit diesem Teil der burgenländischen Geschichte zu beschäftigen und auseinander zu setzen.
Es geht uns vor allem darum, einen Zugang zum Verstehen anderer Lebenswelten zu eröffnen. Es soll die Untrennbarkeit zwischen dem heutigen Sein und seinem geschichtlichen Werden, zwischen dem "Wesen" und dem "Gewesenen", aufgezeigt werden. Nicht, um daraus eine Unentrinnbarkeit aus historischen Abhängigkeiten zu folgern, sondern vielmehr, um Orientierungen für die Zukunft zu gewinnen.

Die von den Burgenländischen Volkshochschulen gestaltete Ausstellung "Zerstörte jüdische Gemeinden im Burgenland. Eine Spurensicherung" gibt Einblick in und Überblick über die Entwicklung der ehemaligen jüdischen Gemeinden im Burgenland, über einzelne Aspekte des jüdischen Lebens und über die heute noch sichtbaren Spuren der jüdischen Kultur.
Falls auch Sie die Ausstellung in Ihrer Gemeinde oder Schule zeigen möchten, setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

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